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Einnahmen und Ausgaben – Überblick deiner privaten Finanzen

Keywords: Finanzen organisieren, Einnahmen Ausgaben, Haushaltsbuch führen, Konten Modell
Einnahmen Ausgaben

Warum muss ich meine Einnahmen und Ausgaben kennen?

Ich gehe davon aus, dass du dich finanziell auf feste Beine stellen willst, um deine finanziellen Ziele erreichen zu können. Auch wenn diese Ziele für dich aktuell noch nicht greifbar oder klar sind. Um Vermögen aufzubauen ist es nötig, dass du deine Einnahmen und Ausgaben kennst und weißt, wie viel du pro Monat für deinen Vermögensaufbau zur Verfügung hast.

Einnahmen Ausgaben

Viele Menschen die ich kenne, hatten oder haben noch die Einstellung, dass Sie das sparen, was am Ende des Monats übrig bleibt. Diese Einstellung ist aus zwei Gründen ungeeignet.
Zum einen hast du keinen festen Betrag den du jeden Monat in deinen Vermögensaufbau investieren kannst, dass führt dazu, dass du nicht konsequent bist und das Zeil aus den Augen verlierst. Zum anderen setzt du dich psychisch unter Druck, da du keinen Überblick über deine Finanzen hast und dich dadurch in bestimmten Situationen einschränkst, wo es vlt. nicht nötig ist. So bekommt das Sparen einen negativen Beigeschmack und macht keinen Spaß. Also schnell weg mit dem Gedanken. 😉 

Um Abhilfe zu schaffen zeige ich dir, wie du durch den Budgetplan sorglos deine Finanzen planst. Die Umsetzung des Budgets muss automatisiert erfolgen, so dass du das Sparen nicht merkst und du dich dadurch nicht zu sehr einschränken musst.

Am Ende der Reihe hast du dir durch das FinanzFrei³-Kontenmodell ein automatisiertes System erschaffen und du kannst dich entspannt zurücklehnen.

Deine Vorteile die du hast, wenn du deine Einnahmen Ausgaben kennst …

  • Zielstrebig auf deine Ziele hinsparen (Auto, Haus, finanzielle Freiheit…).
  • Automatisiertes System, so fällt das Sparen nicht auf
  • Sorgenfreies Gefühl
  • Ohne schlechtes Gewissen Geld für die Freizeit ausgeben. (Shoppen, Essen gehen, etc.)

Die Einnahmen

Setz dich hin und notiere dir zunächst untereinander alle Netto-Einnahmen, wahlweise kannst du gerne unser
FinanzFrei³-Budget-Tool nutzen. In den meisten Fällen hast du einen Hauptjob und evtl. einen Nebenjob, wodurch deine Einnahmen jeden Monat gleiche hoch sind.

Finanzen organisieren Einnahmen

Screenshot FinanzFrei³-Budget-Tool

Zähle keine einmaligen Einnahmen wie Beispielsweise Geburtstagsgeld oder das Weihnachtsgeld hinzu. Sehe diese Einnahme als „Boni“ an und verplan diese nicht. Was du dann im Anschluss mit dem Geld machst kannst du spontan entscheiden, wenn du es hast.
Rechne deine konstanten Einnahmen die du untereinander aufgelistet hast zusammen und markiere dir die Summe. Dieser Wert ist dein Gesamteinkommen.

Bist du ein Freiberufler oder selbständig? Dann ist die Auflistung der Einnahmen ein wenig komplizierter, da du wahrscheinlich keine konstanten Einnahmen hast. Schau dir hier die letzten Monate oder sogar Jahre an. Wie viel hast du im Monat eingenommen? Schreib dir die Einnahmen für jeden Monat gesondert auf und vergleiche diese. Bilde einen Mittelwert der Einnahmen um zu schauen wie viel du durchschnittlich im Monat einnimmst.
Gibt es saisonbedingt Quartale an dem du bis jetzt immer mehr eingenommen hast? Wenn ja dann überlege dir, ob du in diesen „starken Monaten“ nicht etwas auf Seite legst, damit du in den „schwachen Monaten“ darauf zugreifen kannst.

Die Ausgaben

Ausgaben unterteilen sich in zwei Teilbereiche. Fixkosten und variable Kosten!
Fixkosten sind die Ausgaben welche jeden Monat in gleicher Höhe anfallen. Die variablen Kosten sind unregelmäßige Kosten in unterschiedlicher Höhe.

Finanzen organisieren Ausgaben

Damit du keine Ausgaben vergisst empfehle ich dir, die Kontoauszüge der letzten vier Monate von deinem Giro-Konto anzuschauen. Hier siehst du schnell die Fixkosten und auch für die spätere Abschätzung der variablen Kosten sind diese sehr hilfreich.


Fixkosten feststellen

Fang an mit den Fixkosten, diese sind fürs erste einfacher zu bestimmen. Schreib dir untereinander alle Fixkosten auf.
Wichtig ist es die Kosten pro Monat aufzuführen, da du auch jeden Monat dein Gehalt bekommst. Das heißt, dass du Fixkosten die beispielsweise nur Quartalsweise anfallen (Rundfunkgebühren, evtl. KFZ-Versicherung) auf den Monat runterrechnen musst. Eine Auflistung der typischen Fixkosten …


Variable Kosten abschätzen

Um gut planen zu können, solltest du deine variablen Kosten abschätzen und mit diesen weiter rechnen. Durch diese Abschätzung bekommst du auch ein Gespür wo dein Geld am Ende des Monats geblieben ist.

Eine Auflistung der typischen variablen Kosten 

  • Lebensmittel
  • Treibstoff fürs Auto
  • dazu zählt Kino, Essen gehen, feiern
  • Urlaub

Hilfreich für die Abschätzung sind die Kontoauszüge der letzten vier Monate. Schau die jeden Monat einzeln an. Gehe hier jeden Eintrag durch und kategorisiere diesen in beispielsweise Lebensmittel, Auto, etc. Hast du einen Monat abgeschlossen, so summiere die Beträge für jede Kategorie auf. Mach dies für jeden Monat.

Vergleiche für jeden Monat die Höhe der Ausgaben in den einzelnen Kategorien und bilde einen Mittelwert oder überlege dir wie hoch du das Budget für eine Kategorie setzen würdest.

Hast du dich auf eine Höhe geeinigt, so versuche diesen im nächsten Monat einzuhalten. Wenn du merkst, dass dir das schwer fällt und du dich verschätzt hast, so pass das Budget für den betroffenen Posten für den nächsten Monat an.

Denk daran, dass eine Budgetplanung dir nicht ein enges Spar-Korsett anlegen soll. Im Gegenteil, versuche dir auch feste Beträge im Monat für deine Freizeitaktivitäten einzuplanen!

Nachdem wir nun deine Einnahmen und Ausgaben kennen, kann es dennoch vorkommen, dass das eingeteilte Budget der variablen Kosten nicht ausreicht. Damit du nachvollziehen kannst, warum das Budget überschritten wird, ist es vom Vorteil, wenn du am Anfang ein Haushaltsbuch führst. Mehr hierzu erfährst du im 2. Schritt „Haushaltsbuch“ unserer „Finanzen organisieren“ – Reihe.

Wenn du Fragen, Anmerkungen oder Kritik hast, dann schreib mir gerne ein Kommentar. Ich werde dir Zeitnahe eine Antwort geben.

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